2012 war ein Jahr ohne wirkliche Spannungskurven. Es hatte viel mehr eine flache Storyline, was man aber auch nicht zwangsläufig als schlecht bewerten muss. Großartige Momente wollen mir ad hoc nicht einfallen, sodass ich im Grunde wenig zu erzählen habe. Eigentlich wollte ich auch gar keinen Post über mein persönliches Resumé schreiben. Viel mehr wollte ich euch noch zum Abschluss des Jahres ein musikalisches Schmankerl präsentieren. Meine persönliche, aber ziemlich späte Neuentdeckung 2012 "alt-J".
"alt-J" ist der Name einer britischen Alternativ-Band. Mit ihrem Debüt-Album "An Awesome Wave" gewannen sie vor kurzem den englischen Mercury Prize für das beste (Pop-)Album des Jahres. "alt-J" beeindrucken vor Allem durch ihre musikalische Vielfalt; moderne Bässe, Gitarren im Bollywood-Style, unfassbare Stimmen.Ihre Musik besticht durch eben jene musikalische Vielfalt und über das Melancholische, was ich sehr mag. Ihr solltet euch das echt noch mal anhören. Entweder als krönenden musikalischen Abschluss 2012, oder auch als musikalischen Top-Beginn ins Jahr 2013.
2013 spielen Joe, Gwil, Gues und Thom auch in Deutschland in folgenden Städten;
21.2.13 Uebel, Hamburg
22.2.13 E-Werk Köln
23.2.13 Astra Berlin
Karten müssten etwa 24Euro kosten. Ich hoffe ich bin in Köln dabei.
Der Name der Band ist übrigens auf die Tastenkombination alt-J auf den Macs zurückzuführen. Diese ist der Short-Cut für das Delta-Zeichen in der Mathematik. Das Delta-Zeichen wird als Symbol der Änderung verwendet und als sich die Band diesen Namen gab, hatten sie sich nach eigenen Aussagen selber an einem Wendepunkt befunden, der viele Veränderungen mit sich brach.
Hier eine kleine Kostprobe:
Ihr könnt euch übrigens auch noch Woodkid anhören. Der ist ebenso genial.
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