Nimm ein Stück Geschichte in die Hand, trage sie in die
weite Welt hinaus, vermittele sie, vermittele dich, distanziere dich vom Dasein
in der Anonymität und gib der Welt deiner namenlosen Identität ein Gesicht.
Zerbrösele das Stück Geschichte wie Kohle in deinen
Händen und streue sie über sämtliche Ozeane, auf dass dein Wesen Rast findet an
Orten, an die man sich sinnlich sehnt, nach Freiheit und Erfüllung. Gedankenlos,
fremd und unberührt im unwillkürlichen Gang der Wellen umhertoben lassen, um zu
wissen, dass irgendwo ein Ich von dir jenseits des monotonen Daseins in
tobender Unruhe umherkämpft, um seiner Existenz und dem Funken Leben in der
Asche deines bisher verbrannten Lebens einen triftigen und wahrhaftigen Grund
zu geben, nämlich seiner Erhaltung und Entfaltung.